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Immer mehr Produkte aus dem Fairen Handel jetzt auch Bio

Die beliebtesten Fairtrade-Produkte in Deutschland sind Kaffee und Tee. Eine gute Nachricht ist, dass diese Produkte nicht nur aus fairem Handel kommen, sondern auch aus biologischem Anbau, was vielen Menschen ja zum Glück mittlerweile sehr wichtig ist.

Im Vergleich zum Jahre 2010 sind Fairtrade-Produkte mit Bio-Siegel von 53% auf 65% im Jahre 2012 gestiegen. ProduzentInnen bekommen dadurch höhere Mindestpreise für ihre Produkte und eine Prämie, wenn sie ökologisch anbauen.

Je nach Produktgruppe sind die Anteile an biologischen Rohstoffen unterschiedlich hoch: Bei Kaffee sind es z.B. 76 Prozent, bei Bananen 100 Prozent und Tee ist mit 79 Prozent aus biologischem Anbau.

Der Konsum von Produkten aus fairem Handel ist ingesamt in Deutschland auf 400 Milliarden angestiegen. 2002 waren es noch 50 Milliarden.

(Quelle: TransFair)

Regenwetterspiel Spinnenweben

Kinderspiel für drinnen

Sieht es mal wieder düster aus da draußen und das Kind ist nur halb motiviert frische Luft zu schnappen dann probiert es mal mit diesem schönen Spiel: ein Wollknäuel aus Omas Hinterlassenschaft in die Kinderhand drücken und ihm oder ihr erlauben, das größte Spinnennetz der Welt zu bauen und dafür alle Griffe, Sofabeine, Stuhllehnen, Handtuchhalter und Schubladenknaufe zu benutzen, die es finden kann.

Die Süßen sind kreativ beschäftigt, das Knäuel hat endlich Sinn und der Versuch das Zimmer zu Durchqueren kann als Yogastunde abgerechnet werden. Viel Spaß!

Regenwetterspiel für drinnen

 

 

Gütesiegel für Kleidung und Textilien

Kaum etwas lassen wir so nah an uns heran, wie unsere Kleidung. Wir umhüllen, schmücken, wärmen und schützen uns mit ihr. Klar wollen wir, dass unsere Klamotten so umweltschonend, schadstoffarm und nachhaltig wie möglich produziert werden – für uns und für unsere Kinder.

Deshalb wollen wir Euch hier Gütesiegel für Mode und Textilien vorstellen.

 



Global Organic Textile Standard Siegel (GOTS)

Das weltweit gültige Siegel GOTS gibt es seit 2008 und steht für umweltverträglich hergestellte Kleidung. Es erfasst die gesamte textile Kette vom biologischen Anbau der Rohstoffe über umweltfreundliche Verarbeitung bis hin zum fairen Handel. Das Siegel wird in zwei Versionen vergeben. Kleidung mit dem Label grade 1 enthalten 95 Prozent Biofasern, die mit dem Label grade 2 nur 70 Prozent.

Fairtrade Logo

Das Fairtrade-Label im Bereich Kleidung gibt es bisher nur für den Rohstoff Baumwolle. Zertifiziert wird in erster Linie der faire Handel. In den Fairtrade-Kriterien sind jedoch besonders umweltschädliche Anbaumethoden ausgeschlossen.

Naturtextil Logo

Das Siegel des Internationalen Verbandes für Naturtextilwirtschaft hat sehr strenge Standards und ist laut Greenpeace "sehr empfehlenswert". Die Zertifizierung berücksichtigt die gesamte Produktion, beginnend mit der Fasergewinnung bis hin zur Entsorgung. Die orangene Version des Siegels gestattet fünf Prozent Rohstoff aus konventioneller Herstellung. Bei der blaue Version kommen die Naturfasern zu 100% aus biologischem Anbau.

Organic Exchange 100 Standard Siegel

Organic Exchange 100 Standard steht für 100% organische Baumwolle bei Kleidung. Das Siegel bezieht sich dabei aber nur auf den organischen Anbau von Baumwolle für die Textilproduktion. Nach welchen Kriterien die Bio-Baumwolle dann jedoch weiter verarbeitet wird, deckt das Gütesiegel nicht ab.

Zeichen Textiles Vertrauen

Das Zeichen „Textiles Vertrauen“ kennzeichnet schadstoffgeprüfte Textilien nach dem Standard Öko-Tex 100. Es legt Grenzwerten für mögliche Schadstoffe wie Pestizide fest. Farbstoffe, die als Krebs oder Allergie erregend eingestuft sind, werden ausgeschlossen. Beim Standard 100+ sind darüber hinaus die sozialen Standards beachtet und bescheinigt umweltfreundliche Produktionsstätte.

Europäisches Umweltzeichen für Textilien

Das Europäische Umweltzeichen für Textilien beinhaltet vor allem ökologische Herstellung und gesundheitlichen Aspekten. So werden u.a. krebserregende oder fruchtschädigende Farbstoffe verboten. Außerdem unterschiedliche Kriterien, wie z.B. die Farbbeständigkeit geprüft. Soziale Kriterien werden nicht berücksichtigt.

 

T-Shirt-Shop mit Ökostrom

 
Mit fairgissmeinnicht.de möchten wir sowohl fairen Konsum als auch ökologische Nachhaltigkeit demonstrieren und anregen. Deshalb - wer hätte anderes vermutet – läuft unser T-Shirt Shop natürlich auch mit Ökostrom. Seit Beginn an beziehen wir den Strom mit dem Fairgissmeinnicht betrieben wird von den Elektrizitätswerken Schönau. Der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter ist einfach und kann jederzeit vollzogen werden. Na? Erwischt im Gedanken, dies auch schon längst machen zu wollen? Dann hilft dir vielleicht folgende Tabelle, die zum Vergleich verschiedener Anbieter dient. Teilweise haben wir ein paar Vereinfachungen vorgenommen, um die Preise besser vergleichen zu können. Für Details solltet ihr aber immer auch die Webseite des Anbieters anschauen.

Viel Freude beim regenerativen Surfen und Einkaufen auf fairgissmeinnicht.de ;)

 

Preisvergleich der größten Ökostrom Anbieter





Anbieter

Cent/kWh

Grundgebühr/
Monat

Stromherkunft

Lichtblick

23,24

8,95

98% Wasserkraft, 2% Biomasse

Greenpeace Energy

24,8

8,90

98% Wasserkraft, 2% Windkraft

Natur-Strom

21,75

93,60 (im Jahr)

100% Mix aus Solaranlagen, Wind- und Wasserkraftwerken oder Erdwärmeanlagen

Natur-Energie

26,66

111,36 (im Jahr)

100% Wasserkraft

Die Strommixer

23,39

ca. 8,00

94% Wasserkraft

Elektrizitätswerke Schönau

23,90

6,90

99,6% erneuerbare Energien; 0,4% Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
aus Bürgerinitiative entstanden
dezentrale Anlagenförderung (0,5c)

 

 

Tolles Fair Handels Projekt: Die „Faire Pause“

 

Unter diesem Motto steht ein tolles Projekt zum Thema Fairer Handel in Mecklenburg-Vorpommern. Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen haben gemeinsam mit dem Eine-Welt-Landesnetzwerk und einigen Eine-Welt-Läden dieses Projekt auf die Beine gestellt.
Ähnlich wie bei einer Schülerfirma, führen sie ein kleines Fair-Handels-Unternehmen und verkaufen an einem mobilen Stand an der Schule regelmäßig fair gehandelte Produkte aus dem Weltladen.
Der Gewinn geht in die Klassenkasse, gleichzeitig tragen sie die Idee des Fairen Handels in die Schule und unterstützen ProduzentInnen aus den Entwicklungsländern.
Diese Sache finden wir sehr unterstützenswert, denn Snacks werden in Schulpausen ohnehin massenweise verschlungen, umso besser wenn diese aus dem Fairen Handel kommen.

Geldanlage unter fairen und ethischen Gesichtspunkten

 

 
Zunehmende Kritik am Gebaren von Banken und Finanzmarktakteuren konnten wir alle in letzter Zeit beobachten.
Nicht nur, dass sich Vorstände und Vorsitzende ungerechtfertigt hohe Rendite und Gehälter einstreichen, viele Banken handeln einfach unethisch, sie investieren in Unternehmen, die Militärgüter herstellen, Atomkraftwerke betreiben, Gentechnik unterstützen oder Kinderarbeit zulassen.
Für verantwortungsbewusste Menschen rückt deshalb der Schwerpunkt bei der Wahl ihrer Bank auf Nachhaltigkeit unter Beachtung ökologischer und fairer Kriterien zunehmend in den Mittelpunkt. Dies ist vor allem auch für uns von Bedeutung, da unsere Organisation sich inhaltlich ohnehin mit Aspekten der Nachhaltigkeit beschäftigt – unsere Geldanlage ist schließlich auch eine Aussage darüber, wie ernst wir es damit meinen.
 
Wir möchten euch deshalb eine kleine Auswahl von fairen Geldanlagen vorstellen:
 
Die GLS Gemeinschaftsbank gibt dem Geld ihrer KundInnen Sinn, weil ausschließlich in soziale, ökologische und kulturell zukunftsweisende Unternehmen und Projekte finanziert wird.
Zudem können die KundInnen mitentscheiden, in welche Bereiche ihr Geld investiert werden soll. Zur Auswahl stehen u.a. Projekte wie Ökologische Landwirtschaft, Nachhaltiges Bauen, Wohnprojekte, Regenerative Energien oder Gesundheit.
Auch die Ethikbank investiert das Geld ihrer KundInnen nur in soziale und ökologische Unternehmen. Zusätzlich stellt sie ihren KundInnen Projekte vor, in die sie einen Teil ihrer Zinsen spenden können. Darunter befinden sich ein Frauen-, Ethik- und Umweltprojekt.
Die 1997 gegründete Nürnberger Umweltbank ist die dritte große Bank auf diesem Gebiet. Die Umweltbank ist so etwas wie ein großer Fonds, mit dem in ökologisch nachhaltige Projekte investiert wird.
Die Umweltbank eignet sich hervorragend für Vereine und Gruppen, die ihr Geld langfristig anlegen wollen.
Es gibt noch viele weitere Angebote und Vorteile zu entdecken und letztendlich vermehrt sich das Geld in einer festen Anlage einer ethisch fairen Bank in ebenso hohem Maß wie bei herkömmlichen Banken.

 

 

 

Der etwas andere Adventskalender

Klar gibt es für die Kleinen nichts Größeres als jeden Morgen mit aufgeregten Fingern ein Türchen aufzupopeln. Und sich dann genüsslich Schokoladenpferd, -stiefel oder -schlitten in den verschlafenen Mund zu schieben. Unsere Kalender sind mit fairgehandelter Schoki gefüllt. Ob ihr nun Säckchen öffnet oder kleine Adventsgrüße entrollt, wir haben noch was ganz Bezauberndes gefunden. Zugegeben eher was für uns, als für die Racker. Die Tageskarten von Anne Trieba. Unbedingt angucken!

Eine schöne Adventszeit wünschen wir Euch!

     

ab und an: glücklich! 
Text: Anne Trieba

 

Ich saß zwischen lauter Leuten. Ich war ganz brav. Hab fein still gesessen und zugehört, es ging um all die Themen. Gern hätte ich mit den Beinen gebaumelt, aber das ging nicht. Denn ich komme beim Sitzen schon mit den Füßen auf den Boden. Wie die anderen.
Text: Anne Trieba

„Fairtrade-Stadt“

Seit Januar 2009 können sich Städte um den Namen Fair Trade Town bewerben. Schöne Idee finden wir – denn je mehr Menschen vom fairen Handel, fairen Produkten und fairen Preisen wissen, desto besser.

Fair Trade - das kennen wir hauptsächlich als kleines Zeichen auf Kaffee, Schokolade, Kleidung oder Blumen. Das Fair Trade Logo verspricht fairen Konsum und Genuss ohne schlechtes Gewissen. Es sichert Erzeugerinnen und Erzeugern von beispielsweise Bio-Baumwolle für T-Shirts einen Mindestpreise für ihre Ware zu. Dieser Preis orientiert sich ganz bewusst nicht an den oft schwankenden Weltmarktpreisen. Das bedeutet Sicherheit für die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Bio-Baumwoll-Produktion. Diese Bio-BaumwollproduzentInnen verpflichten sich dafür ihrerseits bestimmte ökologische, ökonomische und soziale Bedingungen einzuhalten. Sie verzichten auf Pestizide für die Bio-Baumwolle und garantieren, auf Kinderarbeit zu verzichten. Eine gute Sache, bei der jeder gewinnt – auch wir KonsumentInnen, die dann solch ein schönes T-Shirt aus fair gehandelter Bio-Baumwolle tragen dürfen.

Sommer-Abschied

 

Der Sommer verabschiedet sich mit einem breiten Grinsen. Nicht, dass uns die  Sonnentage vollends mit dem letzten Monaten versöhnt hätten, nönönö..., aber schön wars! 
Wir haben bei einem letzten Bad dem Meer Adieu gesagt....
 
 
 
 
uns im Garten gerekelt und den Birnen beim Reifen zugesehen...
 
 
 
... und ganz leise und ein wenig melancholisch "Willkommen Herbst" geflüstert.
 
 
 
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