Nachhaltig Leben ist auch eine Sache der psychischen Verfassung

Wolken am Strand

Wir sind auf eine Schrift aufmerksam geworden, die sich mit einem für uns sehr sympathischen Blick der Thematik „Nachhaltigkeit“ nähert:

„Psychische Ressourcen zur Förderung nachhaltiger Lebensstile.“

Der Umweltpsychologe Marcel Hunecke hat im Auftrag des Denkwerks Zukunft 2013 ein Memorandum verfasst, das der Frage nachgeht wie die individuelle Lebenszufriedenheit gefördert werden kann.

Denn, so die These, individuelle Zufriedenheit kann zu einem großen Teil dazu beitragen, auf materielle Güter im Übermaße zu verzichten und auf immaterielle Werte zu setzen.

„In früh industrialisierten Ländern lässt sich das subjektive Wohlbefinden über Steigerungen des materiellen Wohlstands jedoch kaum noch erhöhen. Daher sollten die Menschen im Rahmen eines kulturellen Wandels in Richtung auf Postwachstumsgesellschaften darin unterstützt werden, eigene psychische Ressourcen zu entwickeln, die unabhängig vom materiellen Wohlstand das subjektive Wohlbefinden sicherstellen können. Auf der Grundlage der Genuss-Ziel-Sinn-Theorie des subjektiven Wohlbefindens werden die sechs psychischen Ressourcen Genussfähigkeit, Selbstakzeptanz, Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, Sinngebung und Solidarität identifiziert und deren psychologische Funktionen für einen kulturellen Wandel in Richtung auf nachhaltige Lebensstile aufgezeigt.“ (S. 9)

Im Grunde geht es also darum, wie wir auf den verschiedenen Ebenen des menschlichen Lebens eine psychische Stabilität erreichen, die uns die sinngebenden Zustände von Glück und Zufriedenheit ohne übermäßigen Konsum geben können. Das Leben könnte erfüllter sein und die Natur sich erholen...

Die gesamte Schrift kann hier heruntergeladen werden.

In diesem Sinne: eine zufriedene Woche!

 

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